„Es ist besser, ein einziges Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen“
Erstmals gibt es in Darmstadt eine Kooperation zwischen dem Staatstheater Darmstadt und der freien Theaterszene. Die SPD-Stadtverordnete Sandra Russo, Mitglied des städtischen Kulturausschusses und Vorsitzende des Darmstädter Kulturforums der Sozialdemokratie, hatte bei den Verantwortlichen des Staatstheaters erfolgreich um Unterstützung geworben. Sandra Russo, einst selbst gut zwanzig Jahre auf der Theaterbühne zuhause, hat vor ihrem Engagement in der Darmstädter Kulturpolitik selbst ein Theater betrieben, kennt also beide Seiten der Medaille: Die Nöte der freien Theaterszene ebenso wie die Zwänge der Kommunalpolitik in Zeiten leerer Kassen.
Künftig wird das Staatstheater der freien Theaterszene in Darmstadt Ausstattungsstücke abgespielter Stücke anbieten, ein erstes Treffen stieß auf großes Interesse, auch wenn das Staatstheater nicht alle Wünsche erfüllen kann.
„Ich möchte mit meiner Initiative ein Zeichen setzen und zeigen, dass es Kooperationen sehr wohl geben kann“, erläuterte die SPD-Stadtverordnete ihre Idee. Sie dankte dem Intendanten des Staatstheaters, John Dew und dem geschäftsführenden Direktor, Jürgen Pelz, für deren Unterstützung. „Es ist besser, ein einziges Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen“, zitierte Russo Konfuzius. Ein Zitat, was ihr auf einer Einladung des Darmstädter Theaterlabors aufgefallen war. „Das beschreibt sehr gut das Signal, was ich mit meiner Initiative setzen möchte!“
Für Rückfragen: Sandra Russo, Telefon 0177-6645130